Stadtsportverband: Ehrungen der Schulen

Eduard-Hoffmann Realschule holt sich Ernst-an-Huef-Pokal

Sportabzeichen stehen hoch im Kurs

 

Bad Salzuflen (pk). Der Stadtsportverband (SSV) Bad Salzuflen zeichnete auch in diesem Jahr wieder die fleißigsten Schulen für absolvierte Sportabzeichen aus. Den Ernst-an-Huef-Pokal für die herausragendste Leistung plus einen Geldbetrag von 100 Euro nahm Schulleiterin Sonja Billerbeck mit Schüler Jasper Mader für die Eduard-Hoffmann Realschule entgegen – 42,8 Prozent der Schüler haben das Sportabzeichen absolviert. Erstmals nahm die Eduard Hoffmann Realschule diesen Preis 1993 entgegen.

 

Die Auszeichnung nahm der SSV-Sportabzeichenbeauftragte Burkhard Linnenbrügger vor. Glückwünsche gab es auch von Bürgermeister Dr. Roland Thomas und dem stellvertretenden SSV-Vorsitzenden Christian Müller. „Mir ist es wichtig, dass Menschen jeder Altersklasse Sport treiben. Man kann nicht jung genug damit anfangen. Wichtig ist für mich, dass die Stadt Bad Salzuflen auch weiterhin den Sport für wichtig hält und sie hat aus diesem Grund auch den Pakt mit dem Stadtsportverband erneuert“, so der Bürgermeister in seiner Begrüßungsrede.

 

In der zweiten Kategorie – Wettbewerb „Beste Schule“ gibt es zwei Gruppen. Die Rangliste ergibt sich nach prozentualem Anteil der erworbenen Sportabzeichen bezogen auf die Gesamtschülerzahl der Schule. Bei den Grundschulen belegte hier die GS Wüsten den 1. Platz gefolgt von der GS Knetterheide und GS Schötmar-Holzhausen. Bei den Sekundar-Schulen belegte die Eduard-Hoffmann Realschule den 1. Platz, gefolgt vom dem Rudolph-Brandes-Gymnasium und der Realschule Aspe.

 

In der Kategorie „Beste Klasse“ ergibt sich die Rangliste nach dem prozentualen Anteil der Sportabzeichen bezogen auf die Klassenstärke. Hier siegten die Klassen 2a der GS Wüsten, die Klasse 4d der GS Schötmar-Holzhausen sowie die Klassen 6c,7c und 9c vom Rudolf-Brandes-Gymnasium.

 

Insgesamt wurden im Jahr 2018 - 1.259 Sportabzeichen an den Salzufler Schulen erworben, was - so Linnenbrügger - 132 Sportabzeichen weniger als im Vorjahr sind. „Ich bedaure, dass einige Grundschulen keine Sportabzeichen Prüfungen durchführen, auch insgesamt waren dort die Ergebnisse wie bei allen Schulformen rückläufig“, berichtet der Sportabzeichenbeauftragte des Stadtsportverbandes. In Absprache mit den Prüfabnehmern der Vereine hat man sich diesbezüglich nun mit den Grundschulen in Verbindung gesetzt. Die Prüfabnehmer sind gerne bereit den Schulen Hilfestellungen zu leisten – zum Wohle der Gesundheit und des allgemeinen Wohlbefindens.

 

Der Geldbetrag (100,00 Euro) für die 1. Kategorie (Ernst-an-Huef-Pokal) kommt aus dem „Helmut-Beier-Fond“, die Beträge für 2. und 3. Kategorie wurden von der Volksbank Bad Salzuflen, vertreten durch Marketingleiter Christian Keller, gestiftet - wie auch schon in den vergangenen Jahren. Insgesamt wurden 1212,50 Euro ausgeschüttet.

 

Der „Helmut-Beier-Fond“ ist auf Wunsch des jahrzehntelangen Sportabzeichenwartes des Stadtsportverbandes, Helmut Beier, der 2006 verstorben war, entstanden. Ein großer Teil des Geldes für den Fond kam durch Geldspenden anlässlich der Trauerfeierlichkeiten für Helmut Beier zusammen. Dieser Fond wurde dann von weiteren Sponsoren aufgestockt. Am Fond beteiligten sich die Stadtwerke Bad Salzuflen, der Marktkauf, die AOK, der Rotary Club Bad Salzuflen, die Stadt Bad Salzuflen, die Volksbank Bad Salzuflen und der ehemalige SSV-Vorsitzende Willi Terschluse mit einer Geburtstagsspende.

 

Neben Urkunden und Geldprämien erhielten alle Schulen je erworbenes Sportabzeichen zusätzlich 0,50 Euro.

 

 

SSV-stellvertretender Vorsitzender Christian Müller, der Sportabzeichenbeauftragte Burkhard Linnenbrügger, Bürgermeister Dr. Roland Thomas und Christian Keller von der Volksbank mit den Geehrten aller Schulen: (vorne rechts) Schulleiterin Sonja Billerbeck nahm mit Schüler Jasper Mader den „Ernst-an-Huef-Pokal“ für die Eduard-Hoffmann Realschule entgegen. Text und Foto: Petra Kretschmer